Review im Ox-Fanzine

Unsere Platte im neuen Ox-Fanzine. 8 von 10 Punkten! Yeah!

ox

Schon das erste Demo der Magdeburger ließ mich vor einiger Zeit aufhorchen, schließlich erinnerte das, was da kam, an eine Art von deutschsprachigem Punk, die ich lange nicht mehr aufgelegt hatte. Bei den ersten gesungenen Zeilen und Gitarrenakkorden frage ich mich ernsthaft, ob die BOXHAMSTERS jetzt allesamt nach Sachsen-Anhalt gezogen sind. Wenn es so bliebe, dann könnte man PEPPONE auch ganz billige Kopiererei vorwerfen, aber so einfach ist die Sache nicht. Denn obwohl die wirklich guten, recht nachdenklichen Texte und auch die Vocals schon in BOXHAMSTERS – und meinetwegen auch EA80-Richtung zeigen – hat dieses Debüt doch einen schönen eigenen Charme. Das mag eventuell daran liegen, dass man sich nie stumpf durch die Songs bolzt und auch es auch ab und an mal recht poppig werden lässt. Vielleicht ist es auch der Einsatz von Heimorgel und Beatbox, der dem PEPPONE-Debüt soviel Reiz verleiht. Egal, je öfter das Ding hier läuft, desto mehr bin ich überzeugt, dass engstirnige Punkrocker damit zwar nix anfangen können, alle anderen, die die oben genannten Überbands und Nachfolger wie EINLEBEN oder VERBRANNTE ERDE schätzen, dafür umso mehr. Prächtige Platte und eine echte Steigerung zum Demo! (8) Gary Flanell

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